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18Feb 19
„Am Ende Kommen Touristen“

„Am Ende kommen Touristen“

Am Freitag, den 22. Februar laden wir herzlich um 19.30 Uhr zum Filmclub auf 933 Smyth Rd ein. Wir zeigen den Film „Am Ende kommen Touristen“. Wir treffen uns unten in der Calvary Hall.

Robert Thalheims ‚Am Ende kommen Touristen‘ handelt nicht von Auschwitz, sondern von unserem Umgang mit Auschwitz. Der Regisseur, der zugleich Drehbuchautor des Films ist, zeigt die Sehnsucht nach der berühmten ‚Normalisierung‘ und deren Unmöglichkeit in Gestalt zweier Figuren, wie sie verschiedener kaum sein könnten: Der deutsche Zivildienstleistende Sven begegnet im Gästehaus der Oświęcimer Gedenkstätte dem polnischen KZ-Überlebenden Krzeminski.

Weil in dem tristen Gebäude sonst niemand wohnt, vor allem aber, weil der Junge den eigenbrötlerischen Alten betreuen soll, ist der Generationenkonflikt programmiert. Ein Nachgeborener trifft einen Zeitzeugen, ein Unbefangener einen Traumatisierten, der sich hinter mürrischer Wortkargheit verbarrikadiert. Während der jugendliche Held vergeblich versucht, diese Blockade zu durchbrechen, lernt er von seinen polnischen Altersgenossen, wie belastet und zugleich banal das Leben in einer Kleinstadt ist, die den Namen des ultimativen Verbrechens trägt.
(Aus: ZEIT ONLINE, Evelyn Finger)

Regie: Robert Thalheim
Deutschland 2007
85 Minuten, Deutsch (ohne Untertitel)

09Jan 19
Ursula Krechel: Landgericht

Ursula Krechel: Landgericht

Herzlich laden wir am Montag, den 14. Januar um 19.30 Uhr zum Buchkreis auf 933 Smyth Road ein. Wir sprechen über Ursula Krechels Roman „Landgericht“.  Das Gespräch moderiert Joachim Moskau.

Für „Landgericht“ erhielt Ursula Krechel den Deutschen Buchpreis 2012. In der Begründung der Jury heißt es:

Ursula Krechel erzählt in ihrem Roman „Landgericht“ die Lebensverwirklichung des aus dem Exil zurückkehrenden Richters Richard Kornitzer. Er ist vom Glauben an Recht und Rechtsstaatlichkeit durchdrungen und zerbricht, als er in der Enge Nachkriegsdeutschlands den Kampf um die Wiederherstellung seiner Würde verliert. Die Sprache des Romans oszilliert zwischen Erzählung, Dokumentation, Essay und Analyse. Bald poetisch, bald lakonisch, zeichnet Krechel präzise ihr Bild der frühen Bundesrepublik – von der Architektur der Lebensformen bis hinein in die Widersprüche der Familienpsychologie. „Landgericht“ ist ein bewegender, politisch akuter, in seiner Anmutung bewundernswert kühler und modernen Roman.

Der Buchkreis trifft sich in der Regel alle sechs Wochen um 19.30 Uhr, von nun auf 933 Smyth Road, unten in der Mt. Calvary Hall, dem Gemeindesaal der Martin Luther Kirche. Welches Buch gelesen und besprochen werden soll, wird von den Teilnehmenden gemeinsam beschlossen. Wir bestellen das Buch dann in einer Gemeinschaftsbestellung.

Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Vorankündigung:
25. Februar: Winternähe (Mirna Funk)

25Dez 18

O heilig Kind von Bethlehem in unsre Herzen komm
wirf alle unsre Sünden fort und mach uns frei und fromm!
Die Weihnachtsengel singen die frohe Botschaft hell:
komm auch zu uns und bleib bei uns, o Herr Immanuel.

20Dez 18

HEILIG ABEND, 24. Dezember
15.30 Uhr Erste Christvesper mit dem Krippenspiel (deutsch/englisch)
17.00 Uhr Zweite Christvesper (deutsch, mit besonderer Musik)
19.00 Uhr Englischer Gottesdienst mit Abendmahl

WEIHNACHTSFEST, 25. Dezember
09.30 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl (Demke)

23Nov 18
Ewigkeitssonntag

Ewigkeitssonntag

Am Sonntag feiern wir in der Martin-Luther-Kirche um 11 Uhr den Ewigkeitssonntag. An diesem Sonntag gedenken wir besonders der im vergangenen Kirchenjahr Verstorbenen. Der Concordia Chor Ottawa wird diesen Gottesdienst musikalisch mitgestalten.

23Nov 18
„Die Große Stille“

„Die große Stille“

Am Freitag, den 23. November laden wir herzlich um 19.30 Uhr zum Filmclub auf 499 Preston St ein. Wir zeigen den Film „Die große Stille“.

Ein Film über die „Grande Chartreuse“, das Mutterkloster des legendären Schweigeordens, der Karthäuser. Es ist der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte. Bereits 1984 hatte Regisseur Philip Gröning die Idee zu diesem Film. Auf seine damalige Anfrage antwortete der Prior des Klosters, die Zeit sei noch nicht reif. Erst 1999, 15 Jahre später, bekam Gröning die Dreherlaubnis. Im Frühjahr und Sommer 2002 drehte er vier Monate, im Winter 2003 drei Wochen. Während der Drehzeit lebte er bei den Kartäusern in einer Zelle. Filmen durfte er nur allein, ohne Team.

„Die große Stille“ ist ein Kinoereignis: Eine strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet. Philip Gröning beschreibt ein Leben, das vom Gebot des Schweigens und weltlicher Abgeschiedenheit geprägt ist – und erzählt von Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben.

Regie: Philip Gröning
Frankreich, Schweiz, Deutschland 2005
167 Minuten; Französisch (mit deutschen Untertiteln)

12Nov 18
Vorlesenacht Für Kinder Am 17. November

Vorlesenacht für Kinder am 17. November

Herzlich laden wir am Samstag, den 17. November um 16.00 Uhr zu einer spannenden Vorlesenacht in die Martin Luther Kirche (933 Smyth Road) ein. Vorgelesen wird Cornelia Funkes Buch „Gespensterjäger auf Eisiger Spur“.

Wir veranstalten eine lustige Gespensterjägernacht mit Spaß, Pizza und Überraschungen. Alle sind eingeladen, auch in der Kirche zu übernachten. Ideal für Kinder ab 7 Jahren.

Anmeldung und Kontakt: lutherinfo@gmail.com oder (613) 748 9745

30Okt 18

Chorproben im November

Im November finden die Chorproben nicht mehr am Dienstagvormittag statt sondern am Samstag:

03. November, 10 Uhr

10. November, 9 Uhr

17. November, 10 Uhr

24. November, 10 Uhr

Wer mitsingen möchte, ist herzlich willkommen! Wir treffen uns oben im Kirchsaal.

22Okt 18
„Lola Rennt“

„Lola rennt“

Am Freitag, den 26. Oktober laden wir herzlich um 19.30 Uhr zum Filmclub auf 499 Preston St ein. Wir zeigen den zwanzig Jahre alten Kultfilm „Lola rennt“ (mit englischen Untertiteln).

Tom Tykwers experimentierfreudiger, international erfolgreicher und hochgelobter Film erzählt die Geschichte des jungen Berliner Pärchens Manni und Lola. Als Manni, der als Geldbote für einen Autoschieber jobbt, eine Tüte mit 100.000 Mark verliert, steht er vor einem tödlichen Problem: Sein Boss will das Geld in zwanzig Minuten abholen – sollte Manni die 100.000 Mark bis dahin nicht auftreiben können, wird er für seine Unachtsamkeit mit dem Leben bezahlen. Also rennt Lola los, um das Geld aufzutreiben. (filmportal)

Der Film zeigt dreimal dieselbe Zeitspanne von zwanzig Minuten, jedes Mal mit kleinen Detailunterschieden, die die Handlung jeweils zu einem völlig anderen Ausgang führen.

Regie: Tom Tykwer
Deutschland 1998
81 Minuten; Deutsch (mit englischen Untertiteln)

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